Verfasst von: torenia | 22. Mai 2013

neunundneunzigkommaneunneunneunneunneun

Es geht um meinen Vater…
Ich kann nicht mehr sagen als:

Neunundneunzig-komma-neunneunneunneunneunneunneun!!!!!!!

*euphorisch*

 

Verfasst von: torenia | 18. Mai 2013

vom Anfassen und Angefasstwerden

Ich mag “altmodische” Sachen – seien es alte Wörter und Redewendungen oder auch alte Gepflogenheiten, die einen gewissen Charme haben. 
… und mit denen man andere auch gerne mal ein bisschen ins Stocken bringen kann… Ich gebe es zu.

Dass ich beruflich und privat häufig und mit Begeisterung Hände schüttele, das habe ich schon mehrfach erwähnt.
Nun ist Händeschütteln ja nicht so richtig “altmodisch” – aber in meinem Umfeld auch nicht wirklich üblich. Man begrüßt sich mit einem Nicken und einem “Hi” in die Runde… oder im Privaten vielleicht mit dem kollektiven Luftküsschen.
Und ich schüttele eben ganz gerne die Hand – was immer wieder überraschte Gesichter hervorruft; was aber gerade im beruflichen Umfeld auch immer sehr positiv ankommt, habe ich festgestellt!

Jedenfalls habe ich es ansonsten rein gar nicht mit dem Körperkontakt.
Ich brauche grundsätzlich VIEL Platz um mich herum. Eingekeilt mitten in einem Menschenpulk zu sitzen oder zu stehen – das ist GAR NICHT mein Ding.
Daher bin ich beispielsweise auch immer irgendwo seitlich oder hinten bzw. ganz vorne zu finden.
In Sälen bei Seminaren, Konzerten oder Vorträgen gerne ganz am Rand. Im Konferenzsaal mit rechteckiger Tischanordnung am liebsten an einem Eckplatz. Mittendrin in der Reihe fühle ich mich sehr unwohl.
Stühle1Und die übliche Bestuhlung mit den seitlich aneinander eingehängten Stühlen (ihr wisst, was ich meine?) – die ist für mich echt ein Horror! So dicht an dicht mit meinem Nachbarn “kuscheln” – ne, das ist nicht meines!

.

Ich habe ehrenamtlich sehr viel mit Menschen zu tun. Überwiegend auch viel mit älteren Menschen.
Und da stelle ich immer wieder fest, dass man mir erst einmal etwas zurückhaltend begegnet – aus welchen Gründen auch immer, keine Ahnung. Ich habe keine Vorstellung davon, was ich für eine Außenwirkung bei diesen ersten Begegnungen habe.

Was ich dann aber total schön finde – und gerade erst wieder erlebt habe:
wenn man sich dann ein bisschen besser kennt, ein paar Mal begegnet ist… dann sind in meinem Umfeld gerade die älteren Frauen manchmal einfach entzückend “zutraulich”. Und “kuschelbedürftig”. Und zwar auf unheimlich sympathische Art, wie es nur ältere Frauen können:

Am Wochenende kam ich nach einem Konzert zu einer Gruppe von älteren Menschen, mit denen ich zwei- oder dreimal zu tun hatte. Man “kennt” sich so ein bisschen. Ein bisschen eben.
Ich grüße freundlich in die Runde, schüttele Hände – und merke, dass die Leute überrascht sind, sich aber freuen über diese Art der Begrüßung.
Und dann ist da irgendwie immer mindestens eine Frau dabei, die noch ein bisschen SmallTalk betreibt, ein paar Sätze mit mir austauscht und dabei meine Hand einfach festhält.
Und mit “Hand festhalten” meine ich nicht das slapstickartige Immerweiterschütteln. Sondern dann wird meine Hand zwischen die beiden warmen, runzeligen Hände genommen und ganz einfach herzlich festgehalten. Eben so, wie es nur ältere Frauen können!

Und ich finde das – trotz meiner sehr weit gefassten körperlichen “Distanzzone” – erstaunlicherweise richtig schön. Denn es HAT einfach etwas sehr Herzliches an sich.
Das ist eine Geste, die noch “altmodischer” ist, als das Händeschütteln… und einfach richtig schön ist, weil sie so etwas Verbindliches ausdrückt.
… und übrigens auch deutlich mehr Intimität hat, als die so beliebte Begrüßungsküsserei…

Musste einfach mal gesagt werden. So.

Verfasst von: torenia | 18. Mai 2013

Stressometer – 2

Danke für eure Antworten zu meinem Jammerposting von heute morgen.

Ja, es ist mir ja klar, dass das ein Notsignal meines Körpers ist. Habe ich auch schon mehrfach beobachtet – wenn der Druck nachlässt, dann legt es mich erstmal flach…

Allein… was ändern?
Es gibt Stressituationen, da hat man keine Wahl.

Beruflich gibt es Deadlines, die einzuhalten sind; unliebsame Präsentationen, die Druck erzeugen; Konflikte, die ausgehalten werden müssen. Dem kann man sich nicht entziehen.
Und je weiter man nach oben rutscht, umso direkter ist man diesen Situationen ausgesetzt. Sei es, dass man eben persönlich Verantwortung für das Gelingen eines Projektes trägt und dieses auch entsprechend zu rechtfertigen hat… oder dass gar noch Personalverantwortung mit dranhängt und vom Gelingen des Projektes Arbeitsplätze abhängen.
Besonders “stressig” auch dadurch, dass man die Einflussfaktoren längst nicht alle mehr selbst in der Hand hat, sondern “nur” versuchen muss, die Fäden möglichst optimal zu ziehen. Aber sowas wie kranke oder unmotivierte Mitarbeiter, Maschinenausfall, Kundenänderungswünsche etc. – da steckt man einfach nicht drin, hat das aber nachher zu verantworten…

Privat gibt es genügend Sorgen- und Konfliktstoff, der an allen Stellen aufbricht.
Wie mein Vater mit seiner Krankheit, wovon ich neulich erzählte.
Das Leben mit zwei Pubertierenden als alleinerziehende und vollzeitarbeitende Mutter.
Beziehungsprobleme.
Existenzielle Probleme.
Oder ganz einfach umfangreiche Pläne wie den anstehenden Hausbau.

Aber das muss noch nicht mal direkt familiär sein. Das kann auch Konfliktstoff im sozialen Umfeld sein.
Oder der immerwährende Stress mit dem Ex, der sich ein Hobby daraus macht, jeden erdenklichen Stein ins Getriebe zu werfen.

Manches kann man beeinflussen – das meiste aber nicht.
Von daher ist es immer gut raten, den Stress zu reduzieren… nur wie???

Okay, ich habe jetzt heute mal den Tag genutzt, um mich den kompletten Mittag und Nachmittag draussen in meinen Garten unter einen Busch zu legen, ein neues Buch anzufangen und zwischendurch immer wieder ein Nickerchen zu machen.
Herrlich!!!
Jetzt bin ich zwar noch nicht wirklich fitter und ausgeruhter, ich niese und schniefe weiterhin vor mich hin – aber ich habe den Nachmittag sehr genossen und musste jetzt nur nach drinnen umziehen, weil es mir mittlerweile zu kalt geworden war.

Verfasst von: torenia | 18. Mai 2013

Stressometer

Mein Körper hat ein eingebautes Stressometer.

Bei so durchschnittlicher Arbeitsbelastung, dem alltäglichen Wahnsinn eben, da funktioniere ich eben so vor mich hin.
Je nachdem langweile ich mich, denn Routine ist zwar manchmal ganz okay – aber wenn ich nicht sonderlich gefordert bin, dann schaltet mein Körper inklusive Kopf in den Economy Modus und ich hänge den ganzen Tag irgendwie durch. Meine Aufgaben mache ich zwar – aber da ist kein Drive dahinter.
Und so nach und nach geht mir dann langsam die Luft aus.
Routine ist nichts für mich.

Wenn die Arbeit von allen Seiten auf mich einstürzt, dann laufe ich zur Höchstform auf. Dann flutscht es.
Ich stöhne zwar innerlich (und oft jammere ich auch ein bisschen vor mich hin…) – aber eigentlich genieße ich es, wenn ich mich durch acht Aufgaben gleichzeitig graben kann, an allen Ecken und Enden Feuerchen austrete, Aufgaben abarbeite und eben keine Spur von Routine zu sehen ist.

Genauso, wenn psychischer Stress anliegt. Dann ist mir zwar oft nach Decke-übern-Kopf, aber im Prinzip funktioniere ich, hake nacheinander das Nötigste ab und lenke mich mit Arbeit soweit möglich ab.

Jedoch – lässt der Stress dann nach, weil entweder umfangreiche Aufgaben abgeschlossen sind, belastende Dinge ausgeräumt oder geklärt wurden oder weil schlicht und einfach ein langes Wochenende oder Urlaub ansteht, dann kommt die große Klatsche.
Dann schaut sich mein Körper mal kurz um, schnappt sich wahllos irgendein herumschwirrendes Virus oder Bakterium – und sollte er keines finden, tut es auch mal ein dreitägiger Dauerkopfschmerz – und ich bin ausgeknockt.

So geschehen gestern im Laufe des Nachmittags.
Aus vollem Lauf heraus schlich sich die Erkältung an, der Kopf stopfte sich vorsorglich mit Watte aus, die Nase begann zu laufen und ein Hustenanfall löst seither den nächsten ab. Daraufhin machte auch gleich meine Stimme schlapp…
… und jetzt liege ich daheim auf dem Sofa, in eine Decke gehüllt, und “freue” mich auf das lange Pfingstwochenende.

Na super.
Ich WUSSTE, dass es so kommen würde.
Alles bekannt – da es wirklich verlässlich jedes Mal so abläuft…

In diesem Sinne:
ich wünsche ein schönes, langes Pfingstwochenende!!

Verfasst von: torenia | 16. Mai 2013

Wow!!!! Danke, danke, liebes wordpress-Team

artikelWow!!!!
Und da sag noch einer was gegen WordPress!!!!

Keine Stunde ist es her, dass ich DAS HIER (klick) bloggte.

Und jetzt????
Tataaaaaaa!

.

Dankeschön! *knicks*
DAMIT kann ich wunderbar leben!

.

.

Und dass tatsächlich jemand mitliest und auf Blogeinträge reagiert… Wow!!!

Verfasst von: torenia | 16. Mai 2013

bitte, bitte, liebes wordpress-Team

an articleIch schaue mir das schon seit einigen Wochen oder gar Monaten an… seit dem letzten Update eben… und jedes… ich wiederhole: JEDES Mal, wenn ich das sehe, zucke ich erneut zusammen.

Bitte, bitte, liebes wordpress-Team. Wenn ihr das bei eurem Dashboard schon mit der deutschen Übersetzung nicht vollständig hinbekommt… wofür ich ja durchaus irgendwie Verständnis aufbauen könnte… aber könnt ihr dann bitte nicht wenigstens den unbestimmten englischen Artikel “an” statt “a” vor “Artikel” setzen.

Seien die grammatikalischen Gründe bei diesem babylonischen Sprachengewirr auf der Dashboard-Seite auch noch so fraglich… aber zumindest gewissen sprach-ästhetischen Ansprüche würde es dann genügen – und jemandem wie mir, dem solche Stellen wie mit spitzem Finger ins Auge pieken, wäre geholfen!

Danke.

Verfasst von: torenia | 16. Mai 2013

und sonst so

Tja. Und sonst so.

Und sonst so spinnt mein Körper leider total.
Wie schon geschildert bekomme ich das mit dem Schlafen derzeit einfach nicht geregelt.
Das Gewicht klettert und klettert.
Und ich fühle mich einfach nur … bääääh!

Keine Ahnung, wie ich das wieder auf dei Reihe bekommen soll.
Das Wetter trägt auch nicht gerade dazu bei…

Verfasst von: torenia | 14. Mai 2013

Nachtschlaf

Irgendwie krieg ich das mit dem Nachtschlaf auch nicht mehr geregelt.
Da scheint bei mir seit ein paar Wochen total etwas durcheinander geraten zu sein. Nachdem ich mir ein paar Nächte aus den verschiedensten Gründen um die Ohren geschlagen habe, bekomme ich das echt nicht mehr hin.

Ich schlafe auch sonst selten vor Mitternacht.
Momentan wird es meistens so zwei Uhr nachts oder sowas. Vorher geht gar nichts.
Um 5:45 Uhr klingelt mein Wecker. Meistens bin ich aber schon vorher wach.

Klar, bin ich tagsüber müde. Aber da ich an allen Seiten gefordert bin, habe ich gar keine Zeit, darüber nachzudenken.
Also kämpfe ich mich so durch den Alltag.

Auf Dauer kann das doch nicht gut sein…
Sowas Blödes!

Verfasst von: torenia | 14. Mai 2013

die dicke in sich ruhende Frau und so

Ich schrieb es ja neulich:
It ain’t over till the fat lady sings!

.

Seit ein paar Tagen stehen die Zeichen tatsächlich auf Annäherung.
Aber ganz langsam und vorsichtig… Wie Igel eben so lieben, nicht?

Gerade habe ich mit meiner Prinzessin-Freundin darüber gemailt, dass ich irgendwie ungeduldig werde.

Prinzessin:
Klar… Aber vielleicht braucht er halt noch ein bisschen Zeit…
Gönn sie ihm doch. Ich weiß Geduld gehört nicht zu den Stärken eines Zwillings ;-)

torenia:
Ooooh… Du weisst, was ich von diesem Horoskop-Quatsch halte… Und das trifft ja auch mal wieder ÜBERHAUPT nicht zu… KEIN bisschen… und ich finde, ich war schon über alle mir jemals erdenkliche Maßen geduldig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe schon fast was Zen-Buddhistisches an mir, verflixt nochmal!!!!!!!!!!!!!!
Man nennt mich auch “die bedächtig in sich Ruhende”!!!!!!

… ich hab keine Ahnung, was es DA zu lachen gibt… *brummel*

.

Soweit also mal der Status quo.

Verfasst von: torenia | 10. Mai 2013

runmap!

Okay… ich weiss jetzt, wie ich von dieser doofen bikemap-beta-Version zu runmap komme. Man kann im Header die verschiedenen “map-Seiten” runterklicken.

Und da sind auch meine ganzen Laufrouten wieder.
Und mein Trainingstagebuch.

Trotzdem. Ich mag diese neue Version nicht.
Damit muss ich mich jetzt erstmal anfreunden…

 

Verfasst von: torenia | 10. Mai 2013

runmap?

Weiss jemand, wo “runmap.de” hin ist?

Wenn ich versuche, die Seite zu laden, dann kommt immer nur so eine doofe beta-Version von bikemap.net. Versteh ich gar nicht…

Das würde mich ja furchtbar ärgern, wenn meine ganzen mühsam eingegebenen Laufstrecken und mein Trainingstagebuch weg wären… *groll*

Verfasst von: torenia | 10. Mai 2013

ein Anfang.

Soeben komme ich von meiner Baggerseerunde.

Das erste Mal seit einem Monat, dass ich wieder genug Energie gefunden habe, mich dazu aufzuraffen.
Als ich heute abend vom Einkaufen kam, da überkam mich plötzlich ein schwacher Anflug von Motivation – und noch bevor ich das Auto ausgeladen habe, habe ich mich in meine Laufklamotten geworfen und bin los. Nur keine Zeit verlieren und Gefahr laufen, dass die Motivation schon wieder vorüber ist, ehe ich soweit bin.
Und außerdem konnte der doofe Schweinehund gar nicht so schnell gucken, wie ich unterwegs war. Noch bevor er registirierte, was da überhaupt geschieht, war ich schon mitten im Wald…

Es lief erstaunlich gut. Keine Probleme. Nichts. Alles bestens.

Okay, ich war nicht schnell. 29 min… wenn ich bedenke, dass ich dieselbe Runde im letzten Sommer schon in 24 min gelaufen bin… aber ist ja egal. Immerhin habe ich es geschafft!
Ein Anfang.

Verfasst von: torenia | 10. Mai 2013

achtundneunzigprozentiges Glück

Vor einer Weile habe ich von meinem Vater erzählt, der sehr krank ist, seit vielen vielen Jahren. Unheilbar.
Und eigentlich ist es gar nicht erklärbar, dass er … … … naja… … … kann das nicht ausschreiben…

Nun gibt es ein Medikament, das sich gerade im klinischen Test befindet.
Eine 12- bzw. 24-Wochen-Studie mit geradezu unglaublichen Ergebnissen in den Vorstudien.
Sozusagen ein echtes Wundermittel.
Ein winziger Lichtblick.

Ein ewiges Hin und Her mit Hoffnung und Enttäuschung und wieder Hoffnung.
Jede Menge Fahrten viele, viele Kilometer weit in die Uniklinik der überübernächsten Großstadt.
Eine unglaubliche Fülle an Untersuchungen; quasi jeder Kubikzentimeter Körper wurde in 2D und 3D durchleuchtet, in Augenschein genommen; Blut gezapft; EKG und EEG und weiss der Geier was noch für Es und Gs.
Telefonate. Mails. Berichte und Gutachten.

Und immerzu die bange Frage: wird er zugelassen werden?
Mal hiess es ja; dann wieder nein.
Und wenn ja – wird es ihm etwas bringen?
Wie wird es mit den Nebenwirkungen aussehen?
Ist es die richtige Entscheidung? Oder ein Spiel mit dem Feuer?
Ein Wechselbad der extremen Gefühle.

Seit drei Wochen ist mein Vater Teilnehmer an der 12-Wochen-Studie.
12 Wochen Medikamenteneinnahme. Ein Cocktail aus Unmengen an Pillen und Kapseln.
Einmal wöchentlich Kontrollen in der Uniklinik der überübernächsten Großstadt.
Jede Menge Nebenwirkungen. Schlappheit. Stimmungsschwankungen. Müdigkeit. Blutdruckachterbahn. Angst. Nervosität. Und immer wieder die große Erschöpfung.

Nach drei Wochen ergab die Kontrolluntersuchung, dass bereits ein 98%iger Erfolg eingetreten ist.
Unglaublich. Wirklich unglaublich.
Wer hätte damit gereechnet? So etwas zu hoffen gewagt??

Nein, 98% sind noch keine 100.
Aber die Hoffnung besteht.
Ich wiederhole mich, aber ich kann es gar nicht oft genug verwundert sagen: Es ist unglaublich!

… und die restlichen 2%, die schafft er auch noch!!

Verfasst von: torenia | 10. Mai 2013

Baugrundstück

Wenn alles gut läuft, dann werde ich heute ein Baugrundstück kaufen.
Okay, noch nicht so GANZ kaufen… zunächst mal reservieren… aber der Startschuss ist zu hören!

Wow. Ich kann es noch immer nicht glauben.
Jetzt geht es tatsächlich los.

Es muss noch ganz viel abgeklärt werden.
Die Finanzierung steht noch nicht, aber wenn ich mich bis zur Rente verschulde, dann sollte das zu schaffen sein *hust*.
Das Bauunternehmen ist gefunden. Ich werde schlüsselfertig bauen. Etwas anderes wäre auch gar nicht möglich – ich habe vom Bauen ja keine Ahnung und auch gewiss keine Zeit, die ganzen “Gewerke” (so sagt man doch, oder?) alleine zu koordinieren und zu überwachen.
Wie das Haus aussehen soll, das weiss ich schon in groben Zügen. Wieviele Zimmer, wie auf die Stockwerke aufgeteilt, Wohnfläche, etc. Und auf jeden Fall soll es praktisch, schlicht und ohne viel Schnickschnack sein.

Glücklicherweise stehen meine Eltern hinter mir… nein, eigentlich organisieren meine Eltern bislang das Allermeiste für mich… und ich muss “nur noch” nicken.

Und heute fällt nun also der Startschuss und das Grundstück wird – hoffentlich – dann mir gehören!!

Verfasst von: torenia | 9. Mai 2013

opportunistisch

Ganz bald mache ich mit. Jawohl.
Ich heule mit den Wölfen!

Nun ja. Wie soll ich DAS jetzt erklären…

opportunistisch sein… mit den Wölfen heulen… sich der Mehrheit anschließen… sich anpassen…

Reicht das?
Ihr wisst, wovon ich rede?
Ich muss es nicht näher erklären???

Doch?????
Au weia.

Tja. Was soll ich sagen???

Verheimlichen bringt nichts.
Also gut.

Heute nacht habe ich mir auch einen gekauft.
Im Internet. Also so gut wie anonym. Versand im neutralen Karton.
Und nur einen GAAANZ Kleinen.
Zählt also quasi gar nicht…

Was?
Na, *nuschel* einen *hüstel* Rasenmäher. *hust*

Warum? Wo ich doch gestern nachmittag noch so sehr dieses nachbarschaftliche Rasenmäherballett verurteilt habe?

Naja. Wir hatten mal acht Meerschweinchen und zwei Kaninchen und brauchten niemals einen Rasenmäher. 
… Hatten allerdings auch alles andere als einen englischen Rasen… sehr zum Missfallen der Nachbarschaft… hüstel…
Mittlerweile sind es nur noch drei Meeris – und die sind heillos überfordert mit der Rasenfläche.
Folglich musste gehandelt werden.

Ich HASSE Rasenmäher.
Nicht nur wegen des Höllenlärms, den die benachbarte Renterschaft bevorzugt dann startet, wenn schwer arbeitende Berufstätige sich nach einer ruhigen und entspannenden Stunde in ihrem Garten sehnen…
Nein, der Ex-Gatte war darüberhinaus auch noch irgendwann einmal vor Urzeiten Ex-Gärtnermeister und hatte rein aus Berufsehre-und-Männlichkeits-Gründen immer mindestens zwei Profi-Benzinrasenmäher in der Garage, mit denen er notfalls Golfplätze hätte mähen können, die einen Wendekreis von gewiss 25 Metern hatten und die, einmal losgelassen, schwer wieder einzufangen waren, während man selbst hilflos hinten am Griff hing.
Folglich habe ich mich dahingehend komplett verweigert und bislang noch nicht ein einziges Mal in meinem mittlerweile dreiundvi…egal…jährigen Leben einen Rasen gemäht. Habe auch nicht beabsichtigt, das jemals zu tun.

Da ich aber in einem Anfall von jugendlichem Leichtsinn im Frühjahr vor den großen Regenfällen meinen Rasen tüchtig gedüngt habe und nun mittlerweile der Rasen wuchert, als befänden wir uns im Regenwald am Amazonas, muss nun tatsächlich etwas getan werden.

Sohn hatte sich im Zuge pubertärer Selbstüberschätz… ääääh… -selbstvertrauens von der Nachbarin gestern abend den handlichen Gardena-Elektrorasenmäher geliehen… sicherlich nur etwa ein Viertel so groß wie die Höllenteile des Ex, die sich noch immer in der Garage befinden. Richtiggehend schnuckelig. …also der nachbarliche Mini-Rasenmäher… NICHT der Ex… nur, dass da keine Missverständnisse aufkommen…

Sohn kam damit auch einigermaßen klar;
jedoch meckerten die Rezensenten bei amazon das ein oder andere an, das ich auch nicht so prickelnd gefunden hatte… beim abendlichen Zuschauen… hüstel.rasenmöher

Aber die Idee eines solch handlichen Kleinmähers gefiel mir ganz gut…
und daher hab ich jetzt DEN hier bestellt.
Bin gespannt…

Über meinen zukünftigen nachmittäglichen Einsatz werde ich euch auf dem Laufenden halten…

… hoffe, ich bekomme noch einen Slot, bei welchem ich mich mittwoch nachmittags zwischen Nachbar rechts vorne und Nachbar Perfect quetschen kann…
Man wird sehen…

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